Geschichte
1237
Gründung des Klosters Kirchberg, vielleicht wurde der Bernstein hierbei mit gegründet.
1361
Hermann V von Ow schenkt den Besitz Bernstein den Brüdern Ulin, Applin und den anderen.
1370
Erste Bernstein Kirche wird von Bischof Heinrich von Konstanz eingeweiht.
1381
Grafschaft Hohenberg wird an Österreich verkauft.
1448
Der Tropfbrunnen wird von Konrad Kayser gefasst. Am 11 August lassen die Bernsteiner Brüder die Statuten von Bischof Heinrich IV von Konstanz bestätigen.
1503
Die Brüder treten dem dritten Franziskanerorden bei, sie unterstehen der straßburgerischen Ordensprovinz
1516
Kaiser Maximilan I bestätigt die Schirmherrschaft über Bernstein
1525
Erzherzog Ferdinant von Österreich hindert die Brüder am Auseinandergehen und bestätigt die Schirmherrschaft.
1580
Klostern Bernstein wird von der straßburgerischen Ordensprovinz getrennt und der tirolischen unterstellt. Die Pfarrkirche Heiligenzimmern beansprucht neben dem Franziskanerkonvent Horb auch das Recht der geistlichen Aufsicht.
1587
Von 1587 bis 1593 führen die Bernsteiner Brüder ein ärgerliches Leben.
1620
Neufassung des Tropfbrunnens.
1629
Während des 30-jährigen Krieges fliehen die Brüder von Bernstein. Der Herzog aus Württemberg setzt einen Hausvogt und Hausmeister ein.
1634
Hausvogt und Hausmeister verlassen den Bernstein.
1639
Von 1639 bis 1648 wird der Bernstein laufend geplündert.
1654
Chronist Paul Lobmiller tritt ins Kloster ein.
1655
Das Kloster Reichenau fordert den Wachszins von 40 Jahren her.
1671
Kaiser Leopold bestätigt die Schirmherrschaft über Bernstein.
1674
Die Bevölkerung von Heiligenzimmern beschwert sich bei dem Fürsten wegen der Abnutzung der Wege.
1688
Bernsteiner Brüder bezahlen während dem Franzoseneinfall der Stadt Haigerloch und den Gemeinden Gruol un dHeiligenzimmern etwa 100 Gulden.
1692
Das Carmerliterkloster Rottenburg will sich Bernstein einverleiben.
1706
Heiligenzimmern macht Aufruhr gegen die Bernsteinbrüder.
1709
Paul Lobmiller schreibt die Bernstein-Chronik
1710
Die Gemarkungsgrenzen Bernstein, die durch den 30-jährigen Krieg verwischt sind, werden neu festgelegt.
1713
Kaiser Karl VI bestätigt die Schirmherrschaft über Bernstein.
1717
Die Bernstein Brüder lösen den Wachszins für das Kloster Reichenau mit 30 Gulden ab.
1724
Der Streit über das Recht der geistlichen Aufsicht zwischen dem Franziskaner Konvent Horb und Heiligenzimmern endet.
1729
Neubau des Klosters und der Leitung von Baumeister Feuerstein (bis 1732).
1769
Die Bernteiner Brüder vermehren französiches Obst.
1771
Ein Bruder des Klostes berät beim Anlegen eines Hopfengartes in Donaueschingen.
1806
Das Kloster Bernstein wird säkularisiert. Friedrich Belser und Jakob Rauch pachten die königlich, württembergische Meierei Bernstein mit Recht auf Schildwirtschaft, Bierbrauerei, Brantweinherrstellung und Ziegelei.
1816
Der letzte Altvater Lang von Berstein stirbt in Kirchberg.
1817
Berhard Flammer (Flammerziegel) pachtet den Bernstein.
1822
Ein schwerer Hagel vernichtet die gesamte Ernte.
1824
Die königlich württembergische Meierei Bernstein wird zehntfrei in Pacht überlassen.
1838
Die Witwe Flammer führt die Pacht weiter.
1843
Bis zum 1. Juli ist das Kameralamt Horbt für Bernstein zuständig.
1844
Valinetin Noll pachtet Bernstein, 1852 Johannes Schäferm, 1872 Peter Lenz.
1891
Die Familie Schoffer wird Pächter der Domänen Kirchberg und Bernstein. Die Wasserleitung wird nach Bernstein gelegt.
1899
Ludwig Landerer wird neuer Pächter von Kirchberg und Bernstein.
1903
Die Gastwirtschaft in Bernsteinwird zum letzten mal betrieben.
1921
Carl Gabriel pachtet die Domänen Kirchberg und Bernstein.
1925
Im Brauereigebäude in Bernstein werden drei Gärfuttersilos mit 90m³ Fassungsvermögen eingebaut.
1931
Dr. Albert Weiler pachtet beide Staatsdomänen Kirchberg und Bernstein.
1935
Landjahrlager für Knaben in Bernstein bis 1944
1945
Im Sommer ist Bernstein für wenige Monate ein französiches Kinderheim.
1946
Paul Kälber richtet die „Arbeitsgruppe für bildende Kunst“, die spätere „Bernsteinschule“ mit Hilfe der französischen Millitärregierung unter dem Schul- und Kulturoffizier Prof. Richard Tieberger im Klostergebäude ein.
1949
Die Kunstschule Bernstein stattet unter anderem die Stadtkirche in Freudenstadt aus.
1951
Der Leiter der „Bernsteinschule“ tritt krankheitshalber zurück. Hans Ludwig Pfeiffer wird sein Nachfolger.
Emil Kewitz pachtet die Staatsdomäne Bernstein.
HAP Grieshaber wird als Lehrer an der „Bernsteinschule“ tätig.
1952
HAP Grieshaber übernimmt die Leitung der „Bernsteinschule“.
1953- 1955
Unregelmäßiger Schulbetrieb. Abzug von Künstlern und Schülern veranlassen die Presse über die Vorgänge aufmerksam zu machen. Die „Bernsteinschule“ wird aufgelöst.
Die Pächterfamilie beherbergt die ersten Feriengäste in Bernstein.
1958
Emil Kewitz stirbt, die Witwe führt die Pacht weiter.
1961
Die Stützmauer am Tropfbrunnen wird neu aufgerichtet, die Post täglich zugestellt.
1965
Schwerer Hagel vernichtet die Ernte
1969-1970
Die Staatsdomäne Bernstein wird an die „Württembergische Landsiedlung“ verkauft. Innerhalb eines Jahres brennen der Dachstuhl des Klostergebäudes und das Stallgebäude ab.
1976
Familie Kewitz erwirbt das Anwesen von der „Württembergische Landsiedlung“.
1986
Die Klosterkirche wird von aussen renoviert, ihr Dacht erneuert.
1992
Die Renovierung des Kircheninnenraumes wird abgeschlossen. Die Klosterkirche wird gelegentlich für Ausstellungen und Konzerte genutzt.
